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Ich spiele seit 2002 Posaune und habe ziemlich schnell unter allergischen Reaktionen an den Lippen gelitten. Nachdem ich mir ein
Mundstück aus Plexi angeschafft habe, trat keine Reaktion mehr auf. Nun habe ich seit September 2004 erneut extreme Probleme mit den Lippen. Sie brennen sehr stark, die Unterlippe schwillt an und nach täglichem Üben
sind sie an den Stellen, an denen das Mundstück besonders aufliegt sogar rissig und schmerzen stark. Auch habe ich unter Kribbeln und Brennen an der Zungenspitze zu leiden und die unteren Frontzähne fühlen sich
manchmal wie mit einem Expander gespannt an. Wenn ich mit dem Blasen aussetze, mindern sich die Beschwerden, aber das Brennen und Jucken lässt nie ganz nach. Die Ärzte haben von Vitamin B- Kur, Herpes Kur, diverser
Cremes, Allergietest gegen Kunststoff und sogar mit einer Magenspiegelung alles versucht, die Ursache zu finden. Ich gebe täglich 30 mal Fettcreme auf die Lippen, um so den Juckreiz etwas zu lindern. Mit dem
Blasen aufzuhören wäre für mich eine kleine Lebenskrise. Ist es eigentlich möglich, das Metallspuren aus dem Instrument an meine Lippen gelangen, da ich sehr stark auf Nickel reagiere? Kann mir jemand noch Tipps
geben, was ich noch untersuchen lassen könnte?
Eine bekannte Sache, leider mit zunehmender Tendenz. Aber leichte Abhilfe ist zu schaffen: Bei Lippen-Allergie das Mundstück solide vergolden. Achtung: 24 Karatiges Gold in mindestens 6 my
Schichtstärke und keine Unter-Nickelung. Das muss gewährleistet sein. Wir können das machen, es kostet: € 121,- plus Porto. Nicht billig, aber Problem gelöst! Bei Hand/Haut-Allergie ( wir hatten das
bei einem Berufsbläser, wo die ganze Karriere davon abhing ): auch alle Instrumenten - Partien, die man anfasst, vergolden. Wir können das auch machen. Preis muss man sehen. Alle Fragen dazu beantworten wir gerne!
Heinrich Thein
Hallo, einige Fragen: Was für ein Mundstück spielst Du? Denis Wick hatte z.B. unter der Vergoldung eine Nickelschicht und das kann zur Nickelallergie führen! Oder ist es ein anderes
Mundstück, das anstatt versilbert vernickelt ist? Manche Leute reagieren selbst auf das Silber in Verbindung mit Speichelfluss allergisch. Eine sichere Möglichkeit wäre eine Vergoldung des Mundstücks. Eventuell auch
ein Titanmundstück. Oder sind Lackstellen an der Posaune durch und der Handschweiß friss das Neusilber an- dadurch können auch Nickelpartikel gelösst werden. CHRISTOPH ENDRES, Instrumentenbaumeister
Bin zwar kein Fachmann, aber spontan fällt mir folgendes ein: 1. wenn du eine Posaune mit Quartventil hast, muss das ja geölt werden. Vielleicht verträgst du das nicht
2. was verwendest du zum fetten des Zuges? Fett oder Silikon (Slide o´ mix). Könnte auch ne Reaktion hervorrufen. Gruß Klaus
Bei einem Vortrag von Franz Windhager habe ich so eine ähnliche Geschichte gehört. Jemand verträgt das versilberte Mundstück plötzlich nicht mehr. Er schafft sich ein vergoldetes an. Für
eine kurze Zeit sind die Beschwerden besser, dann fangen die Beschwerden wieder an. Man besorgt sich ein Mundstück. das mit Platin überzogen ist.... Zum Schluss stellt sich heraus, dass es alleine ein hygienisches
Problem ist. Bitte fragt Franz Winhager selbst: whf@onemail.at Bernhard Recheis
Was mir spontan einfällt: Kunststoffmundstücke sind oft porös/geringere Molekulardichte (am Rand vor allem) und dadurch gibt es mehr Möglichkeiten, dass sich Keime ablagern. Besser:
Metallmundstück nehmen und komplett vergolden lassen (Gold wirkt antiseptisch), nicht zu dünn (also nicht bei der Dicke der Beschichtung sparen, da es sich sonst schnell wieder abnutzt). Wichtig ist auch das
Untermaterial des Mundstücks, für die Haltbarkeit der Goldbeschichtung (Nickel, Silber??... Fachmann fragen). Stephan Poppe
hallo, ein paar möglichkeiten sind mir eingefallen: 1. mundstück mit kunststoffrand, nicht plexi, sondern medizinischer antiallergener kunststoff, z.b. bei klier in diespeck bzw. tilz in
neustadt a.d. aisch, ob als schraubrand auf einem metallunterteil oder komplett aus diesem material. die möglichen varianten wären zu erfragen. 2. holzmundstück mit metallschaft oder vielleicht auch komplett aus
holz. "zur blechkiste" norbert weber in großhabersdorf, winzerweg 3, Tel. 09105/9191. interessant ist hier mit sicherheit ein mundstück aus afrikanischem eisenholz. sehr hart, feinfaserig und
normalerweise muss dieses holz nicht behandelt werden um die entstehende feuchtigkeit zu verkraften. hier müsste man wahrscheinlich einen drechslermeister beauftragen, so etwas herzustellen. ich weiss einen, anfrage
möglich. 3. mundstück aus antiallergenem titan. hier gibt es verschiedene hersteller, z.b. amrein, aber auch einen mundstückhersteller aus österreich, leider finde ich den namen in moment nicht, aber auch
hier ist ein anruf bei norbert weber hilfreich. er hat vielleicht sogar etwas auf lager. johannes eckardt
Hallo Zusammen, hier hilft im wahrsten Sinne des Wortes vermutlich nur ausprobieren und das Gebet. A. Ich kann mir unschwer vorstellen, daß durch die Luftfeuchtigkeit in der Posaune
ein Kontakt mit Nickelteilen an der Posaune hergestellt wird, der dann elektrolytisch auf den Lippen reagiert; wenn, dann wird vermutlich die Nickelspur mit dem Handkontakt am Mundstück aufgetragen. B.
Kollegin Corinna, hast Du Dich schon einem Allergietest gegenüber dem Kunststoffmaterial unterzogen? Solltest Du den Kunststoff nicht vertragen, dann gibt es eine teurere Variante, nämlich ein unlackiertes
Messingmundstück vergolden oder versilbern lassen. Vorher bitte bei sämtlichen Mundstückherstellern mal anfragen, ob sie derartige Mundstücke auch zum Testen gegen Gebühr haben. Ansonsten bei einer größeren
Goldschmiedefirma anfragen, was vergolden oder versilbern kostet. Wenn Du keine Firma kennst, dann kannst Du dich ruhig an mich wenden. Ich wohne in der Nähe der Goldstadt Pforzheim. Da gibt es einige Firmen, die
vergolden. C. Propolis: Es gibt in Deutschland Produkte, die man getrost als Hozschutzmittel verkaufen darf. Derartige Mittel werden im benachbarten Ausland als Heilmittel legal verkauft. In Deutschland
kommt man für den Verkauf als Heilmittel vor den Kadi. Das kommt daher, weil diese Mittel für die mächtigen Chemieriesen nicht genügend Gewinn abwerfen, da sie jeder selbst herstellen kann. Dazu gehören u.a.
Propolis und Beinwell. Vielleicht kann eines dieser Mittel bei Deinen Beschwerden nützlich sein. Ich betone: kann!!! Propolis wird von den Bienen verwendet um ihren Bienenstock zu desinfizieren. Gleichzeitig
enthält das Holzschutzmittel mit dem bereits schon Stradivari und Amati ihre Geigen lackierten, sehr angenehme Nebeneffekte: Ein ca. 5mm großes Herpes/Fieberbläschen ist bei vielen nach drei Tagen verschwunden.
Eitrige Wunden verschließen sich in kürzester Zeit. Beim Beginn einer Erkältung kann es helfen. Im Rachenraum kann es bei Aphten und anderen Verletzungen helfen. Manche Zahnärzte behandeln damit in Verbindung mit
Reizstrom vereiterte Zahnwurzeln. Diese Methode kommt aus den Ostblockländern und wird dort seit ca. 1980 erfolgreich angewandt. Ich betone jedoch immer wieder kann!!!, da es bei uns nicht als Heilmittel
vertrieben werden darf. Ein angenehmer Nebeneffekt des Holzschutzmittels soll angeblich auch sein, daß es leicht anästisierend wirken kann. Propolis bekommt man sehr teuer in der Apotheke oder auf Märkten, wo Imker
es verkaufen. In der Apotheke ist es legal. Man kann auch Salben damit herstellen. Die Salben und Tinkturen kann man selbst billiger herstellen, wenn man einen Imker kennt. Wenn Du einmal bei der Propolisgewinnung
zugeschaut hast, dann vestehst Du auch die Preise. Allerdings kennt zwar die Masse der Imker den Begriff Propolis, aber sie kann damit nichts, oder wenig damit anfangen. Ich bin Imker und beschäftige mich schon seit
langem mit dem urgermanischen Holzschutzmittel. Nähere Infos kannst Du tel. bei mir erhalten (07236 / 7216. Beinwell ist ein uraltes Hausmittel bei Wunden die gerne vereitern und schlecht verheilen. Beinwellsalbe
oder Tinktur zu bereiten ist kein Problem. Das Büchlein mit Anwenderberichten und Rezepten erhälst Du bei der Abtei Fulda unter dem Titel "Comfrey, was ist das". Die Tinktur hat angeblich in unserem Ort
einer Frau mit Asthmaanfällen, hervorgerufen durch bestimmte Tierhaare, geholfen. Ich betone aber noch einmal: sämtliche Mittel, die in Deutschland nicht apothekenpflichtig sind, dürfen nur als Mittel für
Anstriche, oder wenn passend, als Viehfutter abgegeben werden. D. Aus den Beinwellpflanzen kann man in der Blütezeit sehr schöne Grabgebinde herstellen. Mit Hilfe von Propolis hat man einen absolut
biologischen Klebstoff, um diese Gebinde zusammen zu halten. Jetzt kann man man mit Hilfe dieser absolut biolgischen Erzeugnissen flächendeckend arbeiten. Kein Unkraut wächst empor. Ein Schelm, der Arges dabei
denkt. Reiner Daubenmaier
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