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Shires Bassposaunen

Züge:

  • Messingzug; Bohrung: 14,30 mm oder 14,30/14,70 mm
  • optional Neusilber- oder Goldmessingzug; auch als Leichtgewichtszug

Mundrohre:

  • 3 Messingmundrohre beim Zug inklusive
  • optional Mundrohre in Goldmessing, Neusilber und Sterlingsilber,
  • verschiedene Längen und Zwischengrößen

Ventile:

  • Standartventil, ähnlich Greenhoe - Ventil; Inline oder Stacked
  • Axial – Ventil, wie Thayer aber Eigenfabrikation; Inline oder Stacked
  • TruBore Ventil, inline

Stimmzüge:

  • Messing oder Goldmessing
  • offene oder kompakte Bauweise

Schallstücke:

  • 9 ½“ - 240 mm, 10“ - 255 mm oder 10 ½“ - 265 mm
  • Messing, Goldmessing oder Rotmessing
  • Schallstückverlauf wie Bach 50 oder schlanker wie Conn 62H
  • Randwulst verlötet wie Bach 50 oder nicht verlötet wie Elkhart Conn 62H
  • optional leichter, mittlerer (etwas leichter als Standart) oder schwerer Schall,
  • sowie als Option zum Rand hin ausgedünnt
     

Am Wochenende war ich bei Musik Bertram in Freiburg, um mir für meine Edwards einen leichteren Becher zu holen. Bertram hat allerdings zum Schluss einen „Fehler“ gemacht und mir noch eine Shires, wie in der Abbildung in der Mitte oben zu sehen, zum Anspielen gegeben ;-) Ich muss sagen, in der Konfiguration mit 10“ Gold-/Rotmessing-Schallstück fand ich das Instrument sogar noch eine Nummer besser als die Edwards. Das Spielgefühl in der Mittellage war für meine Begriffe ähnlich gut wie bei der Edwards. Höhere Lagen waren angenehm leicht zu spielen, vielleicht sogar noch ein Stück  besser als bei der Edwards. In der Tiefe hatte mir diese Bassposaune aber den absoluten „Wow“-Effekt verliehen! Sie spielt dort nach meinem Empfinden sogar noch in einer anderen Liga. Die Shires ließ sich hier sehr frei blasen und ergab einen vollen, kernigen und doch irgendwie leichten Ton. Interessant zu wissen wäre noch, wie sich das Instrument unter Orchester-Bedingungen macht. Im sinfonischen Blasorchester kann ich mir die Shires aber sehr gut vorstellen. Ich kann jetzt nicht gerade behaupten, dass die Edwards schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Aber die Shires hat mir sogar noch besser gefallen und kommt meiner Vorstellung vom typischen Klang einer Bassposaune noch näher. Vor allem in den Tiefen Lagen spielt sie sich noch ein deutliches Stück besser. Ein Nachteil ist allerdings der hohe Neupreis. Ansonsten fand ich die Shires aber sehr überzeugend.
Roman Käppeler

Sehr geehrter Herr Möwes, dank Ihrer tollen Web-Site habe ich endlich meine "Traum-Bassposaune" gefunden. Ich spiele in einem Mittel bis Oberstufenorchester in der Eifel und darüber hinaus noch in einer Big-Band im Kreis Mayen-Koblenz. Als großer Fan von Glenn Miller liebe ich natürlich neben dem unverkennbaren Saxophonsatz mit führender Klarinette die weichen und schönen Einsätze der Posaunen, gerade mit Dämpfer. Ich habe mir nun eine Bassposaune der Firma Shires mit Axial-Ventilen und in Rotmessing zugelegt, der Zug ist ein Leichtlaufzug in Goldmessing. Die Ansprache ist einfach toll, in der mittleren und tiefen Lage, nach oben hin habe ich keine Probleme, da ich lange 1. Posaunist in unserem Orchester war und mich eigentlich Bassposaune immer reizte; es ist schade, dass in Amateurorchester selten Bassposaunen besetzt sind; wir selbst haben Literatur von Komponisten, wo es die 1./2./3./4. Posaunenstimme gibt. Unser Orchester hat 80 Musiker und unser Posaunensatz besteht momentan aus 8 Posaunisten. Aber gerade im Bereich Big-Band bin ich sehr zufrieden mit dem tollen, weichen Klang der Posaune, gerade, wenn man im Satz spielt, zudem ist sie eine Augenweide mit all ihren Verzierungen und ihrer imposanten Erscheinung.
Jörg Heuser

Meine Ausstattung: Messingzug Bohrung 14,30/14,70 mm, Axialventile, 10" BI2RT7 Schallstück (schlanker Schallstückverlauf, unverlötet, Rotmessing). Ich bin vollauf zufrieden mit der Posaune. Sie hat einen schönen vollen, kernigen Ton, ist aber nicht so zentriert wie z.B. Bach. Sie klingt so richtig schön warm in der tiefen und Mittellage. (Wohlfühlklang sag ich dazu). Da schwingt auch ein Touch deutscher Klang mit. Sie spielt sich in allen Lagen sehr offen und durch die Axialventile gibt es auch keine Einbußen in der Ventillage.
Johannes Mader

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